284 Budgettarife von 23 Anbietern, neutral & datenbasiert.
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AllianzScore 9,0 · 60 Tarife
LKHScore 9,0 · 5 Tarife
R+VScore 9,0 · 10 Tarife
VRKScore 9,0 · 3 Tarife
GothaerScore 8,7 · 26 Tarife
HallescheScore 8,5 · 20 Tarife
HanseMerkurScore 8,5 · 24 Tarife
Münchener VereinScore 8,5 · 4 Tarife284 Budgettarife von 23 Anbietern, neutral & datenbasiert.
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Der Schutz aus einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung hängt an einer einzigen Bedingung. Er läuft, solange das Arbeitsverhältnis besteht und der Betrieb die Beiträge zahlt. Endet die Anstellung, endet in aller Regel auch die Police.
Für Personalverantwortliche und Mitarbeitende wird damit die Frage wichtig, was bei einer Kündigung, einem Jobwechsel oder im Ruhestand passiert. In vielen Tarifen lässt sich der Schutz privat fortführen, wenn du die Fristen kennst und rechtzeitig handelst.
Eine arbeitgeberfinanzierte bKV ist ein Gruppenvertrag zwischen deinem Unternehmen und einem Versicherer. Solange du im Betrieb angestellt bist und der Arbeitgeber den Beitrag überweist, steht dir das vereinbarte Budget für Zahnersatz, Sehhilfen oder Vorsorge zur Verfügung.
Der Anspruch ist an zwei Voraussetzungen geknüpft, an das laufende Arbeitsverhältnis und an die Beitragszahlung durch den Betrieb. Fällt eine davon weg, verändert sich der Schutz. Genau deshalb lohnt ein Blick auf die einzelnen Lebensphasen, bevor sie eintreten.
Kündigt der Betrieb oder kündigst du selbst, spielt der Grund für den bKV-Schutz keine Rolle. Die Police endet mit dem Arbeitsverhältnis, üblicherweise zum letzten Arbeitstag. Ab diesem Zeitpunkt zahlt der Arbeitgeber keinen Beitrag mehr, und das Gesundheitsbudget steht nicht länger bereit.
Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es hier keinen automatischen Nachlauf. Wer den Schutz halten möchte, muss selbst aktiv werden und die Fortführung beim Versicherer beantragen. Für diese Entscheidung bleibt nur ein enges Zeitfenster, das viele Tarife auf etwa zwei Monate nach dem Ausscheiden begrenzen.
Viele Mitarbeitende merken erst nach dem letzten Arbeitstag, dass ihr Gesundheitsschutz weg ist. Wer die Fortführung ein paar Wochen vorher klärt, behält den Tarif ganz ohne neue Gesundheitsfragen.
Patrick Steeger, bKV-Experte
Für die private Weiterführung sorgt die Portabilität, also die Übertragbarkeit des Versicherungsschutzes vom Gruppenvertrag in einen Einzelvertrag. Meldest du dich rechtzeitig, wandelt der Versicherer deinen bisherigen bKV-Tarif in eine private Police um, die du künftig selbst zahlst.
Der große Vorteil steckt in den Konditionen. Bei nahtloser Übernahme verzichten viele Anbieter auf eine erneute Gesundheitsprüfung und auf neue Wartezeiten. Der Leistungsumfang bleibt im Idealfall gleich. Weil die Gruppenrabatte des Arbeitgebers wegfallen, steigt der Beitrag allerdings, und er richtet sich künftig stärker nach deinem Alter.
Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Lebensphasen ihrer Wirkung auf den Schutz zu, damit du siehst, wann Handlungsbedarf entsteht.
| Ereignis | Folge für den bKV-Schutz |
|---|---|
| Laufendes Arbeitsverhältnis | Voller Schutz, Beitrag zahlt der Betrieb |
| Kündigung oder Aufhebung | Police endet, Fortführung im Einzeltarif möglich |
| Jobwechsel | Fortführung privat oder Übernahme durch neuen Arbeitgeber |
| Elternzeit oder Pflegezeit | Ruht häufig, Beitragsbefreiung je nach Tarif |
| Ruhestand | Fortführung als privater Einzelvertrag |
Beim Wechsel in ein neues Unternehmen hast du meist mehr als einen Weg. Du kannst den Tarif privat fortführen, in einen anderen Zusatztarif desselben Versicherers wechseln oder prüfen, ob der neue Arbeitgeber eine eigene bKV anbietet und dich dort aufnimmt.
Beim Eintritt in den Ruhestand gilt dieselbe Logik wie bei der Kündigung, weil auch hier das Arbeitsverhältnis endet. Gerade im Alter ist der Erhalt des Schutzes ohne neue Gesundheitsprüfung viel wert, da Vorerkrankungen einen Neuabschluss sonst teuer oder unmöglich machen würden. Die Fortführung sichert dir das Budget für Zahn und Sehhilfe auch ohne laufendes Gehalt.
Während Elternzeit oder Pflegezeit ruht das Gehalt, und damit fehlt in vielen Modellen die Grundlage für den geldwerten Vorteil. Zahlt der Betrieb den Beitrag in dieser Phase nicht weiter, pausiert der Schutz oder er wird über eine Sonderregelung aufrechterhalten.
Einzelne Tarife bringen eine Beitragsbefreiung mit. Ist sie eingeschlossen, übernimmt der Versicherer die Beiträge während bestimmter Auszeiten wie Arbeitsunfähigkeit oder Elternzeit, sodass der Schutz ohne Zahlung des Betriebs weiterläuft. Der Arbeitgeber zahlt dafür vorab einen Zuschlag auf den normalen Beitrag. Ob deine Police diese Klausel enthält, steht in den Tarifbedingungen.
Über den Erhalt des Schutzes entscheidet am Ende das Tempo. Die Fortführung im Einzeltarif gelingt nur, wenn du das Zeitfenster nach dem Ausscheiden nutzt, das je nach Vertrag bei rund zwei Monaten liegt. Läuft die Frist ab, greift die Umwandlung ohne Gesundheitsprüfung nicht mehr, und du müsstest den Schutz neu und mit Gesundheitsfragen abschließen.
Damit nichts verfällt, hilft ein geordneter Ablauf. Die folgenden Schritte halten die Übergabe sauber und verhindern eine Lücke im Schutz.
Für dich als Arbeitgeber lohnt die Frage nach der Dauer schon bei der Einführung. Ein Tarif mit klarer Portabilität und einer Beitragsbefreiung für Auszeiten macht den Benefit über Jahre verlässlich und stärkt die Mitarbeiterbindung, weil Beschäftigte den Schutz auch nach dem Ausscheiden behalten können.
Sinnvoll ist es, die Regeln zur Fortführung von Beginn an transparent zu kommunizieren und in die Onboarding-Unterlagen aufzunehmen. So weiß jedes Teammitglied, was bei einem Wechsel gilt, und die Personalabteilung muss im Ernstfall nicht improvisieren. Einen Marktüberblick liefert der bKV-Vergleich.
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Als Sachbezug bleibt der bKV-Beitrag bis 50 Euro im Monat je Person steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 EStG). Über der Freigrenze bestimmen drei Versteuerungswege, wie viel Netto beim Team ankommt.
Steigt der bKV-Beitrag über die Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro im Monat, kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal übernehmen. Was hinter § 40 Abs. 1 EStG steckt, wie der Pauschsteuersatz beantragt wird und was das für die Sozialversicherung bedeutet.
Liegt der bKV-Beitrag über der Freigrenze von 50 Euro, kannst du ihn mit einem festen Satz von 30 Prozent nach § 37b EStG pauschal versteuern. Der Beitrag bleibt dabei in der Sozialversicherung beitragspflichtig, was diesen Weg von der Pauschalierung nach § 40 EStG unterscheidet.

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Kostenlos, unverbindlichBeantworte ein paar kurze Fragen zu deinem Team und du siehst sofort, welche Budgettarife passen und was sie ungefähr kosten.
Persönlich begleitet von Patrick Steeger, zwölf Jahre bKV-Erfahrung