244 Budgettarife von 21 Anbietern, neutral & datenbasiert.
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BarmeniaScore 9,0 · 3 Tarife
HanseMerkurScore 9,0 · 24 Tarife
AllianzScore 8,7 · 60 Tarife
HallescheScore 8,5 · 20 Tarife
SDKScore 8,5 · 3 Tarife
R+VScore 8,5 · 5 Tarife
Signal IdunaScore 8,5 · 15 Tarife
AXAScore 8,3 · 15 Tarife244 Budgettarife von 21 Anbietern, neutral & datenbasiert.
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Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine private Zusatzversicherung, die dein Arbeitgeber für dich abschließt und meist auch komplett bezahlt. Sie ergänzt deine gesetzliche oder private Krankenversicherung um Leistungen, die du sonst aus eigener Tasche zahlst.
Der häufigste Baustein ist der Budgettarif. Dabei bekommst du ein festes Gesundheitsbudget pro Jahr, zum Beispiel 600 Euro, und entscheidest selbst, wofür du es ausgibst. Ob neue Brille, professionelle Zahnreinigung oder Heilpraktiker: solange dein Budget reicht, erstattet dir die Versicherung die Rechnungen.
Die Verbreitung wächst schnell. 2026 boten über 60.000 deutsche Unternehmen ihren Beschäftigten eine bKV an, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Ende 2025 waren über 2,8 Millionen Menschen darüber abgesichert. Wenn du tiefer einsteigen willst, wie ein solcher Tarif funktioniert, hilft dir der Beitrag Was ist ein bKV-Budgettarif? weiter.
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt nach dem Prinzip der ausreichenden und zweckmäßigen Regelversorgung, also der medizinischen Grundabsicherung. Alles, was darüber hinausgeht, trägst du selbst. Genau diese Eigenanteile fängt eine bKV ab.
Am deutlichsten zeigt sich die Lücke bei Sehhilfen. Für eine normale Brille zahlt die GKV bei Erwachsenen in aller Regel nichts. Ein Zuschuss zu den Gläsern fließt erst ab sechs Dioptrien, bei Hornhautverkrümmung ab vier Dioptrien. Das Brillengestell übernimmt die Kasse für Erwachsene nicht, und eine ordentliche Gleitsichtbrille kostet schnell mehrere Hundert Euro, die komplett an dir hängen bleiben.
Auch im Zahnbereich klafft eine große Lücke. Beim Zahnersatz zahlt die GKV nur einen Festzuschuss zur Regelversorgung. Hochwertige Kronen, Implantate oder Inlays musst du größtenteils selbst finanzieren. Und die professionelle Zahnreinigung, die viele Zahnärzte ein- bis zweimal im Jahr empfehlen, ist meist Privatleistung.
Schauen wir uns an, wo die GKV aufhört und eine bKV einspringt:
Wie du Budget- und Bausteintarife dabei unterscheidest, zeigt dir der Beitrag Budgettarif oder Bausteintarif?
Viele unterschätzen, wie viel eine bKV im Alltag wert ist. Schon eine Brille und eine Zahnreinigung im Jahr holen den Tarif locker raus.
Patrick Steeger, bKV-Experte
Für dich liegt der größte Vorteil in der finanziellen Entlastung bei Gesundheitskosten, die du ohne bKV allein tragen würdest. Du bekommst Leistungen, die du privat nur mit einem eigenen Vertrag und meist nach Gesundheitsprüfung erhalten würdest.
Besonders angenehm ist der einfache Zugang. In der bKV verzichten die Versicherer in der Regel auf eine Gesundheitsprüfung und oft auch auf Wartezeiten. Du bist abgesichert, sobald dein Arbeitgeber dich anmeldet, unabhängig von Vorerkrankungen. Das unterscheidet die bKV klar von einer privaten Zusatzversicherung, die du selbst abschließt.
Wie stark der Wunsch nach diesem Benefit ist, zeigen aktuelle Zahlen. Laut einer Civey-Umfrage von Januar 2026 ist eine bKV für rund 45 Prozent der Befragten wichtiger als andere Firmen-Extras wie ein Nahverkehrsticket oder ein Diensthandy. Knapp 83 Prozent der Beschäftigten wünschen sich ein solches Angebot.
Beispiel: dein Arbeitgeber stellt dir den Tarif HanseMerkur BKB 600 mit 600 Euro Budget für 17,90 Euro im Monat. Du nutzt 350 Euro für eine neue Gleitsichtbrille und 200 Euro für hochwertigen Zahnersatz. So hast du in einem Jahr 550 Euro erstattet bekommen, ohne selbst einen Cent Beitrag zu zahlen.
Diese Punkte machen den Alltagsnutzen für dich aus:
Für deinen Arbeitgeber ist die bKV ein Werkzeug zur Mitarbeiterbindung und Personalgewinnung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schon kleine Monatsbeiträge erzeugen einen spürbaren Mehrwert beim Personal, weil die Leistung direkt im Geldbeutel ankommt.
Im Wettbewerb um Fachkräfte zählt heute mehr als das Gehalt. Ein Gesundheitsbenefit hebt ein Unternehmen von anderen Arbeitgebern ab und macht Stellenanzeigen attraktiver. Bestehende Beschäftigte fühlen sich wertgeschätzt, was die Bindung stärkt und die Fluktuation senkt.
Dazu kommt der Gesundheitseffekt. Über Vorsorge- und Früherkennungsleistungen entdeckt man Krankheiten früher, was Ausfallzeiten verringern kann. Wie das Thema Bindung wirkt, vertieft der Beitrag bKV und Mitarbeiterbindung.
Das sind die wichtigsten Argumente aus Arbeitgebersicht:
Wer den Einstieg plant, findet im Beitrag bKV einführen als Arbeitgeber eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Der finanzielle Hebel der bKV liegt im Steuerrecht. Eine arbeitgeberfinanzierte bKV gilt als Sachbezug, also als geldwerter Vorteil in Form einer Sachleistung statt Barlohn. Solche Sachbezüge bleiben bis zu einer Freigrenze von 50 Euro im Monat steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 EStG).
Das bedeutet für dich viel. Liegt der Monatsbeitrag innerhalb dieser 50 Euro und nutzt dein Arbeitgeber die Freigrenze nicht schon für andere Sachbezüge, kommt die Leistung brutto wie netto bei dir an. Du zahlst darauf weder Lohnsteuer noch Sozialabgaben.
Wichtig ist das Wort Freigrenze. Anders als bei einem Freibetrag bleibt nicht ein Teil verschont. Überschreitest du die 50-Euro-Grenze, wird der gesamte Sachbezug steuer- und beitragspflichtig, nicht nur der übersteigende Teil. Deshalb planen Arbeitgeber den Beitrag oft bewusst unter dieser Schwelle.
Reicht der Betrag nicht oder ist die Freigrenze schon belegt, gibt es Alternativen wie die Pauschalbesteuerung. Die vier gängigen Modelle erklärt der Beitrag bKV und Steuer im Detail. Für die saubere Abrechnung lohnt zudem ein Blick in den Beitrag bKV in der Lohnbuchhaltung.
Beispiel: der Tarif Allianz Meine Gesundheit mit 1.500 Euro Budget kostet 49,90 Euro im Monat. Dieser Betrag liegt knapp unter der 50-Euro-Freigrenze und bleibt damit für dich steuer- und abgabenfrei, während dein Arbeitgeber ihn als Betriebsausgabe absetzt.
Die Beiträge sind niedriger, als viele erwarten. Schon ab knapp unter 10 Euro im Monat pro Person gibt es Tarife mit 300 Euro Jahresbudget. Leistungsstarke 600-Euro-Tarife liegen meist zwischen 18 und 27 Euro. Damit bleiben fast alle gängigen Budgettarife innerhalb der steuerlichen Freigrenze.
Wie viel ein Arbeitgeber zahlt, hängt vom Budget, vom Anbieter und von der Teamgröße ab. Viele Versicherer verlangen eine Mindestzahl an Mitarbeitenden, oft zwischen drei und zehn Personen. Welche Größe für welchen Tarif gilt, klärt der Beitrag bKV ab wie vielen Mitarbeitern.
Damit du ein Gefühl für reale Preise bekommst, zeigt die folgende Tabelle echte Tarife aus dem Vergleich. Alle Beträge gelten pro Person und Monat:
| Anbieter | Tarif | Budget | Beitrag pro Monat |
|---|---|---|---|
| Hallesche | FEELfree 300 | 300 € | 9,95 € |
| HanseMerkur | BKB 600 | 600 € | 17,90 € |
| Hallesche | FEELfree 600 | 600 € | 19,75 € |
| Signal Iduna | GesundAKTIV+ 300 | 300 € | 13,00 € |
| HanseMerkur | BKB 1200 | 1.200 € | 28,90 € |
| Hallesche | FEELfree 1200 | 1.200 € | 36,16 € |
| Allianz | Meine Gesundheit 1.500 € | 1.500 € | 49,90 € |
Auch beim Einstiegsbudget gibt es große Unterschiede. Beispiel: der Tarif Gothaer MediGroupAG FlexSelect 300 mit 300 Euro Budget kostet 9,90 Euro im Monat, während der Tarif Württembergische StartBudget 300 mit Zahnersatz schon ab 7,96 Euro startet. Wer das Budget breiter staffeln will, kommt mit der Allianz bis 1.500 Euro Jahresbudget für 49,90 Euro im Monat, also noch knapp unter der Freigrenze.
Eine vollständige Übersicht aller Tarife findest du unter alle bKV-Budgettarife. Mehr zu den Preisfaktoren erklärt der Beitrag Was kostet eine bKV pro Monat.
Der beste Tarif ist der, der zu deinem Team und eurem Budget passt. Achte weniger auf das höchste Jahresbudget und mehr darauf, welche Leistungen abgedeckt sind und ob Wartezeiten gelten.
Wartezeiten, also Sperrfristen vor der ersten Leistung, sind in der bKV deutlich seltener als bei privaten Zusatzversicherungen, aber nicht ausgeschlossen. Gerade beim Zahnersatz lohnt der Blick in die Bedingungen, damit es keine Überraschung gibt. Ebenso solltest du prüfen, ob du das Budget frei verwenden kannst oder ob es an feste Leistungsbereiche gebunden ist.
Diese Kriterien helfen dir bei der Auswahl:
Um Anbieter direkt gegenüberzustellen, nutzt du am besten den Tarifvergleich und stellst bis zu drei Anbieter nebeneinander. Wer lieber geführt vorgeht, startet mit dem kostenlosen bKV-Tarifcheck. Grundlagenwissen sammelst du im bKV-Wissen, und welche Anbieter im direkten Vergleich vorn liegen, beleuchtet der Beitrag Welche bKV ist die beste.
Finde den passenden bKV-Budgettarif für dein Unternehmen.
GrundlagenEin festes Gesundheitsbudget pro Jahr, frei nutzbar für Zahn, Brille, Vorsorge und mehr: So funktioniert der Budgettarif in der bKV, was er kostet und für wen er sich lohnt.
VergleichBudgettarif oder Bausteintarif in der bKV? Du erfährst, wie beide Modelle funktionieren, was sie pro Monat kosten und welches zu deinem Team passt.